Informationen zur Rosen-Rallye-Historic 2021

(Bis zur gedruckten Version der Ausschreibung, sind Änderungen noch möglich!)

1. Zeitplan
 

So., 04. Apr. 2021 Öffnung der Nennliste

 

So., 01. Mai 2021 Nennungsschluss für Frühbucher. 
Einzelnennung je Team ( 2 Personen) 645,00 € Nennung und Nenngeld beim 
Veranstalter vorliegend.

 

So., 01. Aug. 2021 Nennungsschluss
Einzelnennung je Team ( 2 Personen) 695,00 €
Nennung und Nenngeld beim Veranstalter vorliegend.

 

So., 19. Sept. 2021

Bekanntgabe der Sollzeiten und Lage der Messstellen im Internet auf www.rosenrallye-historic.de

 

Do., 23. Sept. 2021

Versand der Nennungsbestätigung und der Starterliste per e-mail.


Donnerstag, 30. Sept. 2021

12.00 – 21.00 h Check-In, Dokumentenabnahme Hotel Rellinger Hof

15.00 – 21.00 h Technische Abnahme Mercedes Benz Rellingen.

17.00 – 18:.30 h Freies Lichtschrankentraining Betriebsgelände MB Burmester

17.00 – 21.00  h Welcome Lounge im Hotel Rellingen

21:00 h                 Fahrerbesprechung 

21.00 h                 Nennungsschluss für Mannschaften

ca. 22:00              Aushang der Startzeiten für die Ostseeküsten-Etappe

Freitag, 01. Okt. 2021

ab 08.00 Uhr Start zur Norseeküsten-Etappe Mercedes Benz Rellingen.

12.00 Uhr Pause: An der Nordsee

12.45 Uhr Re-Start und Start der Gruppe C Fahrzeuge.

17.00 Uhr Eintreffen des 1. Fahrzeugs am Etappenziel Rellingen

18.30 Uhr Rustikales Rallye-Barbecue Betriebsgelände MB

ca. 22:30 Aushang der Startzeiten für die Nordseeküsten-Etappe

Samstag, 02. Okt. 2021

ab 8.00 Uhr Re-Start zur Ostseeküsten-EtappeMercedes Benz Rellingen

12.00 Uhr Pause: An der Ostsee 

12.45 Uhr Re-Start: Richtung Rellingen Start der Gruppe C Fahrzeuge 

17.00 Uhr Zielankunft Mercedes Benz Rellingen

20.00 Uhr Rallye-Abend im Hotel Rellinger Hof

21:00 Uhr Aushang der Ergebnisse

22:00 Uhr Siegerehrung mit Preisverleihung Hotel Rellinger Hof

24:00 Uhr Ende der Veranstaltung und individuelle Abreise.

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2. Organisation

 

2.1 Definition

Der AC Pinneberg e.V. im ADAC ist Ausrichter der 
4. Int. ADAC-HANSE-CLASSICS Rosen-Rallye-Historic 2021, 
die vom 30.Sept. – 02. Okt. 2021 stattfindet.

 

Die Registrierung der 4.Int. ADAC-HANSE-CLASSICS Rosen-Rallye-Historic 2021 erfolgte nach den Richtlinien des ADAC Schleswig-Holstein e.V. für lizenzfreie Wettbewerbe und wurde durch den ADAC Schleswig-Holstein e.V. 

am . . 2021 unter der Reg. Nr. /OLD/2021 registriert und genehmigt.

 

Sie wird nach folgenden Bestimmungen durchgeführt:

· Bestimmungen dieser Ausschreibung,

· noch zu erlassende sowie eventueller Bulletins
· Straßenverkehrsordnung (StVO) der Bundesrepublik Deutschland

· Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) der Bundesrepublik 
  Deutschland (gültig für Fahrzeuge mit deutscher Zulassung)

· eventueller Auflagen der Genehmigungsbehörden.

 

Die offizielle Rallye-Zeit entspricht dem DCF77 Funksignal (amtliche Uhrzeit, Funkzeit).

 

2.1.1 Beschreibung der Veranstaltung

Die Int. ADAC-HANSE-CLASSICS Rosen-Rallye-Historic 2021 ist eine Zuverlässigkeitsfahrt mit Sollzeit- und Gleichmäßigeitsprüfungen

für historische Automobile.

 

2.1.2 Erfolge:

Die Erfolge werden für die folgenden Meisterschaften gewertet: 

- ADAC Oldtimer/Veteranen Pokal 2021 

- ADAC S-H Oldtimer-Meisterschaft Automobile 2021

- ADAC Sportabzeichen 

 

Die Veranstaltung wird in drei Gruppenwertungen ausgeschrieben:

a) Rosen-Rallye-Classic-Trophy: 

Als klassische touristische Oldtimer-Rallye mit Wertungsprüfungen (WP‘s), die als Sollzeitprüfungen mit einer max. Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h, mit Lichtschranke und/oder Schlauch gemessen werden.

 

b) Rosen-Rallye-Sport-Trophy: 

Als sportliche Oldtimer-Rallye mit Wertungsprüfungen (WP‘s) die als Sollzeitprüfungen sowie Wertungsprüfungen mit Schnittgeschwindigkeit (GLPs) gefahren werden. Die max. Durchschnittsgeschwindigkeit für die Teilnehmer der Rosen-Rallye-Sport-Trophy beträgt an keiner Stelle mehr als 49 km/h und wird mit Lichtschranke und/oder Schlauch gemessen.

 

c) Rosen-Rallye-Tourist-Trophy:

Diese Gruppe startet an beiden Tagen jeweils nach der Mittagspause im Anschluss an die Gruppen A und B. Die Streckenlänge für die Gruppe C beträgt pro Tag ca. 150 km und ca. 5 Wertungsprüfungen täglich. Teilnehmer in der Gruppe C werden getrennt gewertet und können nicht den Gesamtsieger stellen.


2.2. Rallyebüro 

Das Rallyebüro befindet sich bis 29. Sept. 2021 bei 

Bernd Böing, Burdiekstr 15 B, 

25335 Elmshorn, 

Tel.: 04121-9080214, Fax 04121-6766, 

E-Mail: info(at)rosenrallye-historic.de

Ab dem 30. Sept. 2021 befindet sich das Rallyebüro
im Hotel Rellinger Hof, Hauptstraße 3, 25462 Rellingen

Tel.: +49 410 121 30

 

2.3. Offizieller Aushang

In der Lobby des Hotels Rellinger Hof.

Zusätzlich werden aktuelle Meldungen und Ergebnisse über SMS

und die Internetseite rosenrallye-historic.de mitgeteilt.
 

 

2.4. Offizielle der Veranstaltung
Organisation (Gesamtleitung):     Bernd Böing, Elmshorn

Fahrteiter:                                          Bernd Böing, Elmshorn

Stellvertretender Fahrteiter:          N.N.

Rallye-Sekretär:                                Ingo Krüger, Elmshorn
Fahrerverbindungsmann:               Martin Weyand, Rendsburg

Technische Abnahme:                      Team-Dekra 

Obmann der Tech. Abnahme:        Lutz Speer, Uetersen

Vorauswagen:                                    Klaus Hansen, Flensburg

Schlußwagen:                                     Rolf Severt, Borstel

Auswertung:                                       N.N.

Zeitnahme:                                         N.N.

Obmann Zeitnahme:                        N.N.

Umweltbeauftragter:                       Kurt Czerwonka, Quickborn

Pressedienst:                                     N.N.

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3. Allgemeine Bestimmungen
 

3.1. Beschreibung der Veranstaltung

Die 4. Int. ADAC-HANSE-CLASSICS Rosen-Rallye-Historic 2021 ist eine sportliche Oldtimerrallye mit einer Gesamtlänge von ca. 550 km und aufgeteilt in 2 Etappen, 4 Sektionen und ca. 20 Wertungsprüfungen (Sprintprüfungen und Rundkurse, die sich teilweise auf privatem Gelände befinden). Den essenziell sportliche Bestandteil der Veranstaltung bilden die über 100 Lichtschranken-Messungen.
Bei der Veranstaltung kommt es nicht auf das Erzielen von Höchstgeschwindigkeiten oder Bestzeiten an. 

Die regelmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit in den Sollzeitprüfungen beträgt max. 35 km/h, da wo Strecken– und Sichtverhältnisse es in der Wertungsprüfung zulassen, kann in Ausnahmefällen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von max. 45 km/h zugelassen werden, um den normalen Verkehr nicht zu behindern. In allen Fällen gilt auch für die Sollzeitprüfungen die Beachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten gemäß StVO. Auf für den öffentlichen Straßenverkehr gesperrten Wertungsprüfungen beträgt die max. Durchschnittsgeschwindigkeit 45 km/h. 

 

3.2. Zugelassene Teilnehmer / Fahrzeuge u. Ausrüstung

Der Fahrer muss im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sein. Die Anzahl und das Alter der Beifahrer sind freigestellt. Gewertet wird nur der/die 1. Beifahrer(in). Für minderjährige Beifahrer ist eine schriftliche Einverständniserklärung eines Erziehungsberechtigten erforderlich.

Außen am Fahrzeug angebrachte Sensoren und Aktoren, die geeignet sind, Signale von Lichtschranken zu erfassen, zu verarbeiten oder zu beeinflussen sind nicht erlaubt. Weitere Einschränkungen gibt es nicht.

 

3.2.1 Zugelassene Fahrzeuge:

Perioden- und Klasseneinteilung - Fahrzeuggruppe A (classic)

Klasse 1 Periode  C–D - Baujahre 01.01.1919 - 31.12.1945

Klasse 2 Periode  E   - Baujahre 01.01.1946 - 31.12.1960

Klasse 3 Periode  F   - Baujahre 01.01.1961 - 31.12.1970

Klasse 4 Periode  G   - Baujahre 01.01.1971 - 31.12.1980

Klasse 5 Periode  H   - Baujahre 01.01.1981 - 31.12.1991

Perioden- und Klasseneinteilung - Fahrzeuggruppe B (sportlich)

Klasse 6 Periode  C–D - Baujahre 01.01.1919 - 31.12.1945

Klasse 7 Periode  E   - Baujahre 01.01.1946 - 31.12.1960

Klasse 8 Periode  F   - Baujahre 01.01.1961 - 31.12.1970

Klasse 9 Periode  G   - Baujahre 01.01.1971 - 31.12.1980

Klasse 10 Periode H   - Baujahre 01.01.1981 - 31.12.1991

Perioden- und Klasseneinteilung - Fahrzeuggruppe C (touristisch)

Klasse 11 Periode C–H - Baujahre 01.01.1919 - 31.12.1991  

Wer es beschaulicher mag, kann in der Fahrzeuggruppe C (touristisch) nennen. Streckenlänge pro Tag ca. 150 km und ca. 5 Wertungsprüfungen täglich. Teilnehmer in der Gr. C werden getrennt gewertet und können nicht den Gesamtsieger stellen.

Die Teilnehmer in der Periode C-D erhalten in den Wertungsprüfungen 
angepasste Fahrzeiten.


Die Fahrzeuge müssen zum Zeitpunkt der Technischen Abnahme den geltenden Bestimmungen der StVZO entsprechen.

Einsitzige Fahrzeuge sind nicht zugelassen.

Als Baujahr gilt das im Kraftfahrzeugschein angegebene Datum der Erstzulassung. Abweichungen davon sind nur mit offiziellen

Papieren (wie FIVA-, Deuvet-Pass oder amtlichen Herstellerangaben) möglich und müssen mit der Nennung eingereicht werden.

Ein Fahrzeugwechsel während der Veranstaltung ist nicht möglich.

3.3. Teilnehmer / Anmeldung

Teilnahmeberechtigt ist jede Person, die im Besitz eines gültigen Führerscheins ist. 

Eine Lizenz ist nicht erforderlich.

Jedes Team, das an der Veranstaltung teilnehmen möchte, muss das online Nennungsformular ordnungsgemäß ausfüllen.

Die Nennung einschließlich Nenngeld muss bis 01. Aug.. 2021, beim Veranstalter vorliegen. Nennungen für deren Fahrzeug ein FIVA Fahrzeugpass (FIVA ID CARD) vorliegt, werden bei der Vergabe der Startplätze bevorzugt behandelt.

Aus organisatorischen Gründen ist die Anzahl der Teilnehmer auf 60 Fahrzeuge begrenzt. Sollten mehr als 60 Nennungen eingehen und dadurch welche abgelehnt werden, findet eine Auswahl nach dem Datum des Nennungseingangs sowie nach Seltenheit, Alter und historischem Interesse des Fahrzeuges statt.

Mit der Nennung ist ein Foto (in digitaler Form) des teilnehmenden Fahrzeuges beizufügen, welches - mit Einverständnis des Fahrzeugeigentümers - im Programmheft abgebildet wird. Dieses Bild muss frei von Rechten Dritter sein und darf im Rahmen der Veranstaltung genutzt werden. 

Angaben über den Beifahrer sind bis zur Dokumentenabnahme möglich.

Während der Veranstaltung werden eventuell Filmaufnahmen mittels Drohne gefertigt. Es kann sein, dass hier Personen identifizierbar sind, die sich unbewusst im Aufnahmebereich der Kamera befinden. Mit Abgabe der Nennung wird dieser Einschränkung der Persönlichkeitsrechte zugestimmt.

3.4. Nenngeld (alle Beträge incl. gesetzl. MwSt von 19%)

a) Einzelnennung bis 01. Mai  2021 645,00 €

b) Einzelnennung bis 01. Aug. 2021 695,00 €

c) Für zusätzliche Begleitpersonen an der gesamten Veranstaltung betragen die Kosten 160,00 €.

b) Mannschaftsnennung: 60,00 €

Dieses Nenngeld beinhaltet die Auflage, die vom Veranstalter ausgegebene Werbung am Fahrzeug anzubringen. Der Preiszuschlag für eine Teilnahme ohne Werbung beträgt 150,00 € und ist vor der technischen Abnahme zu entrichten. Andernfalls ist das bereits bezahlte Nenngeld Reuegeld und es wird ein Start abgelehnt.

Im Nenngeld sind folgende Leistungen für zwei Personen (Fahrer u. Beifahrer) enthalten:

- Professionelle Organisation

- Veranstaltungsunterlagen (Rallye-Schilder, farbiges Roadbook, Fahrtunterlagen, Startnummern, Mini-Rallyeschilder etc.)

- Mittagsrast am Freitag, 01. Okt 2021

- Rustikales Rallye-Barbecue inkl. Getränke am Freitag, 01. Okt. 2021 Mittagsrast am Samstag, 02. Okt. 2021

- Rallye-Dinner (Buffet) am Samstag, 02. Okt. 2021

- Polohemden der Veranstaltung

- Veranstaltergeschenke

- Hochwertige Plakette für Fahrer und Beifahrer

- Individuelle Teilnehmerausweise

- Festivalbänder

- Live-Timing im Netz

- Sektempfang am Ziel

- 30% Pokale für Fahrer und Beifahrer

- Gesamtsiegerpokal (Walter Röhrl Trophy ) als Wanderpokal

- Auf Wunsch bewachter Parkplatz für die Übernachtungs-Pause.
 

Das Nenngeld ist mit Abgabe der Nennung zu überweisen an:

Rosenrallye Historic, c/o AC Pinnenberg e.V. im ADAC

Bank: VR-Bank Pinneberg

· IBAN: DE 29 2219 1405 0050 1147 70

- BIC:  GENODEF1PIN

Die Nennung wird nur angenommen, wenn das Nenngeld überwiesen wurde. Schecks werden nicht entgegen genommen.

 

Das Nenngeld wird in voller Höhe zurückerstattet:

a) an Teams, deren Nennung abgelehnt wurde,

b) wenn die Veranstaltung nicht stattfindet.
 

Darüber hinaus wird das Nenngeld bei Rücknahme der Nennung (gleichgültig aus welchem Grund) wie folgt rückerstattet:

Rücknahme bis             30. Mai 2021 90 % Rückerstattung

Rücknahme bis             01. Juli 2021 75 % Rückerstattung

Rücknahme nach dem 01. Juli 2021 0 % Rückerstattung.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, eine Nennung ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

Bei Änderungen von Fahrzeugen, Fahrern und Beifahrern kann der Veranstalter die Teilnahme ohne Angabe von Gründen ablehnen. Das bereits bezahlte Nenngeld ist dann Reuegeld.

3.5. Versicherung

Der AC Pinneberg e.V. schließt die von den Genehmigungsbehörden geforderten Versicherungen ab.

Die Fahrzeuge der Teilnehmer müssen eine Mindest-Haftpflicht- Versicherung von 1.000.000 € pauschal besitzen. 

Mit Abgabe der Nennung versichert der Bewerber, dass für das genannte Fahrzeug eine den Vorschriften entsprechende Haftpflichtversicherung uneingeschränkt besteht.

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4. Haftungsverzicht

Bewerber, Fahrer und Beifahrer erklären mit Abgabe der Nennung den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung gegen:

• dem ADAC e. V. und seinen Mitarbeitern, dessen Präsidenten, Geschäftsführern und Mitgliedern,

• den ADAC Regionalclubs und den ADAC Ortsclubs, deren Mitarbeitern, Präsidenten, Geschäftsführern und Mitgliedern,

• den Sponsoren, deren Präsidenten, Vorständen, Geschäftsführern, Mitgliedern und hauptamtliche Mitarbeitern,

• dem Oldtimerweltverband FIVA,

• den Servicedienstleistern und allen anderen Personen, die vom ADAC e. V. mit der Erbringung von Leistungen im Rahmen

   der Veranstaltung beauftragt wurden,

• den Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen und den gesetzlichen Vertretern aller zuvor genannten Personen und Stellen.

Der Haftungsverzicht gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen sowie nicht für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch den enthafteten Personenkreis.

Bei Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung von wesentlichen Vertragspflichten beruhen ist die Haftung für Vermögens- und Sachschäden der Höhe nach auf den typischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

Der Haftungsverzicht gilt für Ansprüche aus jeglichem Rechtsgrund, insbesondere also für Schadensersatzansprüche aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung und für Ansprüche aus unerlaubter Handlung.

Stillschweigende Haftungsausschlüsse bleiben von vorstehender Haftungsausschlussklausel unberührt. 

Die Haftungsvereinbarung wird mit Abgabe der Nennung an den Veranstalter allen Beteiligten gegenüber wirksam.

Die Teilnehmer haben davon Kenntnis genommen, dass der Veranstalter eine Unfallversicherung für Sportwarte und Helfer sowie eine Veranstalter- u. Teilnehmer-Haftpflichtversicherung zu den üblichen Bedingungen abgeschlossen hat. Ihnen ist bekannt, dass bei Haftpflichtansprüchen der Bewerber, Fahrer, Fahrzeughalter und Fahrzeugeigentümer untereinander über die Veranstalter- u. Teilnehmer-Haftpflichtversicherung nur Personenschäden (nicht Sachschäden) versichert sind, die grob fahrlässig herbeigeführt wurden. Die Höhe der Versicherungssumme ist ebenfalls bekannt. 

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5. Verzichtserklärung des Fahrzeugeigentümers

Darüber hinaus erklärt der Eigentümer des eingesetzten Fahrzeuges, sofern er nicht gleichzeitig Bewerber oder Fahrer ist, folgendes:

Ich bin mit der Beteiligung des Fahrzeuges an der 4. INT. HANSE CLASSICS Rosen-Rallye-Historic 2021 einverstanden und erkläre den Verzicht auf Ansprüche jeder Art für Schäden, die im Zusammenhang mit den Veranstaltungen entstehen und zwar gegenüber:

- den eigenen Teilnehmern und Helfern,

- den jeweils anderen Teilnehmern, den Eigentümern und Haltern aller an der Veranstaltung teilnehmenden Fahrzeuge
   (soweit die Veranstaltung auf einer permanenten oder temporär geschlossenen Strecke stattfindet) und deren Helfern,

- der FIA, dem DMSB, den Mitgliederorganisationen des DMSB, der DMSW GmbH, deren Präsidenten, Organen,
  Geschäftsführern und Generalsekretären,

- dem ADAC e.V., der ADAC Motorsport GmbH, den ADAC Regionalclubs dem AvD, DMV und deren Präsidenten,
   Vorständen, Geschäftsführern, Generalsekretären, Mitgliedern und hauptamtliche Mitarbeitern,

- dem Veranstalter, den Sportwarten und Helfern, Behörden, Renndiensten, Herstellern und alle anderen Personen,
   die mit der Organisation der Veranstaltung in Verbindung stehen,

- den Straßenbaulastträgern, soweit Schäden durch die Beschaffenheit der bei der Veranstaltung zu benutzenden Straße
   samt Zubehör verursacht werden, und

- den Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen aller zuvor genannten Personen und Stellen sowie deren Mitgliedern.
 

Der Haftungsverzicht gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen sowie nicht für Schäden aus der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht durch den enthafteten Personenkreis. Bei Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Pflichtverletzung von wesentlichen Vertragspflichten beruhen ist die Haftung für Vermögens- und Sachschäden der Höhe nach auf den typischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt.

Der Haftungsverzicht gilt für Ansprüche aus jeglichem Rechtsgrund, insbesondere also für Schadensersatzansprüche aus vertraglicher und außervertraglicher Haftung und für Ansprüche aus unerlaubter Handlung.Verantwortlichkeit, Änderung der Ausschreibung, Absage der Veranstaltung 

Die Teilnehmer (Bewerber, Fahrer, Beifahrer, Kraftfahrzeug-Eigentümer und -Halter) nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihnen oder dem von ihnen benutzten Fahrzeug verursachten Schäden, soweit kein Haftungsausschluss nach dieser Ausschreibung vereinbart wird. 

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5. Verantwortlichkeit, Änderung der Ausschreibung, Absage der Veranstaltung

Die Teilnehmer (Bewerber, Fahrer, Beifahrer, Kraftfahrzeug-Eigentümer und -Halter) nehmen auf eigene Gefahr an der Veranstaltung teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihnen oder dem von ihnen benutzten Fahrzeug verursachten Schäden, soweit kein Haftungsausschluss nach dieser Ausschreibung vereinbart wird.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, erforderliche Änderungen der Ausschreibung vorzunehmen.

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, alle durch höhere Gewalt oder aus Sicherheitsgründen oder von den Behörden angeordneten erforderlichen Änderungen der Ausschreibung vorzunehmen oder auch die Veranstaltung oder einzelne Wertungsprüfungen abzusagen, falls dies durch außerordentliche Umstände bedingt ist, ohne irgendwelche Schadensersatzpflichten zu übernehmen, Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit ausgenommen.

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6. Ergänzungen – Anwendungen und Auslegung der Ausschreibung 

Die Bestimmungen dieser Ausschreibung können je nach Erfordernis geändert werden. Jede Änderung oder Zusatzbestimmung wird in nummerierten und datierten Durchführungsbestimmungen herausgegeben, die Bestandteil der vorliegenden Ausschreibung sind. 

Diese Durchführungsbestimmungen werden am offiziellen Aushang ausgehängt und den Teilnehmern direkt bekanntgemacht, ausgenommen dies ist während des Ablaufes der Veranstaltung nicht möglich. 

Der Fahrtleiter ist zur Anwendung der Bestimmungen vorliegender Ausschreibung während des Ablaufs der Veranstaltung zuständig. Die Entscheidungen des Fahrtleiters sind endgültig.

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7. Pflichten der Teilnehmer 

7.1. Fahrer / Team

Jedes teilnehmende Team besteht aus 2 Personen.Fahrer und Beifahrer können während der Veranstaltung wechseln, wenn bei der Dokumentenabnahme auch der Führerschein des Beifahrers vorgelegt wird.

 

 

7.2. Startnummern / Rallyeschilder

Jedes Team erhält 2 Startnummernblanketten, welche an Fahrer- und Beifahrertür anzubringen sind, sowie 2 Rallyeschilder, welche während der gesamten Veranstaltung deutlich sichtbar am Fahrzeug angebracht werden müssen und eine gelbe Startnummer die in der Mitte oben der Frontscheibe zu platzieren ist. Die amtlichen Kennzeichen dürfen weder ganz noch 
teilweise verdeckt werden.

Die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Startnummern müssen während der gesamten Veranstaltung auf beiden Seiten des Fahrzeugs angebracht sein. Sollten Startnummern von anderen Veranstaltungen am Fahrzeug sein, müssen diese entfernt oder deutlich mit schwarzem Klebeband X-förmig überklebt werden

7.3 Werbung
Der Veranstalter behält sich vor, auf der Startnummerblankette und auf dem Rallyeschild Werbung anzubringen. Diese ist dann verpflichtend. Für eventuelle Schäden, die durch die Anbringung von Startnummern, Rallyeschildern und Veranstalterwerbung entstehen, übernimmt der Veranstalter keine Haftung.

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8. Bordkarten

Bei der Dokumentenabnahme erhält jedes Team mit dem Bord- buch mehrere Bordkarten, auf denen die Fahrzeiten zwischen den Zeitkontrollen angegeben sind. Am Ende jeder Etappe wird die entsprechende Bordkarte eingezogen.

Die Bordkarte muss an den Kontrollstellen persönlich vorgelegt werden, um dort vom Sportwart mit einem entsprechenden Eintrag versehen zu werden. Die Teams sind alleine für das Vorweisen der Bordkarte an den verschiedenen Kontrollstellen und für die Kontrolle auf Richtigkeit der Einträge verantwortlich (Korrekturen sind ausschließlich durch den Sportwart vorzunehmen).

Der Sportwart der Kontrollstelle ist alleine berechtigt, die Zeiten in die Bordkarte einzutragen bzw. Korrekturen vorzunehmen. Eigenmächtige Änderungen werden mit Wertungsausschluss bestraft (ausgenommen sind Teilnehmer-Notizen in den dafür vorgesehenen gepunkteten Feldern und auf der Rückseite der Bordkarte).

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9. Verkehrsregeln

Während der gesamten Veranstaltung sind die geltenden Straßenverkehrsbestimmungen strikt einzuhalten. Verstöße gegen diese Bestimmungen werden wie folgt geahndet:

a) 1. Verstoß = 60 Strafsekunden
b) 2. Verstoß = Wertungsverlust

Tanken und die Durchführung von Reparaturen sind auf der gesamten Veranstaltung freigestellt . – außer an den im Bordbuch gekennzeichneten, ausdrücklich verbotenen Stellen.

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10. Ablauf der Veranstaltung 

10.1. Start / Startreihenfolge

Die Festlegung der Startreihenfolge für Fahrzeuge bis Baujahr 1960 erfolgt nach Baujahr, die Startreihenfolge für Fahrzeuge mit Baujahr 1961 bis 1991 nach Eingang der Nennung incl. Anmeldegebühr

Der Aushang der zum Start zugelassenen Teams mit den offiziellen Startzeiten wird am Donnerstag, 30. Sept. 2021, 22:00 Uhr (für die 1. Etappe) bzw. am 01. Okt. 2021 22:00 Uhr (für die 2. Etappe), bekannt gegeben.

Die Fahrzeuge starten in Minutenabständen am Freitag, 01. Okt. 2021, ab 08:00 Uhr. 
Der Restart am Samstag, 02. Okt. 2021, erfolgt ab 08:00 Uhr. Jede Verspätung am Start der Veranstaltung sowie beim Start einer Etappe (Restart nach der Pause) wird mit 2 Sekunden je Minute bestraft.

10.2. Bordbuch (Roadbook)

Jedes Team erhält ein Bordbuch (Roadbook), in dem die Verbindungsetappen, Wertungsprüfungen und Kontrollstellen durch kilometrierte Chinesenzeichen oder durch eindeutige Streckenbeschreibung mittels einer Straßenkarte genau beschrieben sind. Den Teilnehmern wird die Verwendung eines Tripmasters oder eines Kilometerzählers mit 100 m-Rolle empfohlen.

Die Fahrzeuge starten im Abstand von jeweils 1 Minute.

Der Streckenverlauf der Verbindungsetappen und der Wertungsprüfungen ist durch ein Roadbook vorgegeben. Die Einhaltung des Streckenverlaufes wird durch Zeit- und Durchfahrtskontrollen, welche in eine Bordkarten eingetragen werden, überprüft. Abweichungen von den Sollzeiten bei den Zeitkontrollen und in den Wertungsprüfungen sowie fehlende Durchfahrtskontrollen führen zu Zeitstrafen, deren Addition die Gesamtwertung ergibt.

 

10.3. Kontrollen - Allgemeine Definition

Als Kontrollen gelten Zeitkontrollen (ZK), Durchfahrtskontrollen (DK), sowie die Start-, Runden- und Zielkontrollen der Wertungsprüfungen (WP). Alle Kontrollen sind durch FIA-Standard-Kontrollschilder gekennzeichnet.

Die Kontrollstellen werden 15 Minuten vor der theoretischen Ankunftszeit des 1. Teilnehmers geöffnet und 15 Minuten nach der theoretischen Ankunftszeit des letzten Teilnehmers geschlossen.

Die Teilnehmer sind verpflichtet, den Anweisungen der jeweils verantwortlichen Sportwarte an den Kontrollstellen nachzukommen.

10.4. Zeitkontrollen (ZK)

An den Zeitkontrollen tragen die Sportwarte die Zeit, d. h. die jeweils laufende Minute, in die Kontrollkarte ein, sobald sie vom Teilnehmer übergeben wird. Hierzu müssen sich Fahrzeug, Fahrer und Beifahrer des Teams in der Kontrollzone befinden.

An den Zeitkontrollen werden funkgesteuerte Uhren eingesetzt, die ihr Signal von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig (PTB) erhalten.

Zeitkontrollen sind durch das Schild “Uhr auf rotem Grund” gekennzeichnet. Der Beginn der Kontrollzone ist durch das Schild „Uhr auf gelbem Grund“ (etwa 50 Meter vor der ZK – entsprechend den örtlichen Gegebenheiten) festgelegt.

Jedes Team muss die jeweilige Zeitkontrolle zu einer vorgegebenen Sollzeit absolvieren. Diese Sollzeit ergibt sich durch Addition der Soll-Fahrzeit für den jeweiligen Abschnitt und der Startzeit zu diesem Abschnitt.

10.5. Durchfahrtskontrollen (DK) 

Mit Hilfe von Durchfahrtskontrollen wird überprüft, ob die vorgegebene Fahrtstrecke durch die Teilnehmer eingehalten wird. 

Der Beginn einer DK ist durch das Schild „Stempel auf gelbem Grund” gekennzeichnet. In etwa 25 m Entfernung befindet sich der Standort des Kontrollpostens mit dem Schild „Stempel auf rotem Grund”. Hier übergibt das Team die Bordkarte an den Sportwart, welcher die Durchfahrt mit einem Stempeleintrag oder Handeintrag in das dafür vorgesehene Feld bestätigt. Die Durchfahrtskontrollen stehen grundsätzlich in Fahrtrichtung rechts.

Pausen
Die Pausenzeit ist im vorhergehenden Fahrtabschnitt inbegriffen, so dass sich bei Ankunft am Pausenort keine ZK befindet, es wird lediglich das Ende der Pause, durch die Abfahrtszeit an der Ausfahrtskontrolle vorgeschrieben.

10.6. Wertungsprüfungen (WP) 

Wertungsprüfungen werden als Sollzeitprüfungen (SZP) und Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLP) durchgeführt. (Teilnehmer der Gruppe B absolvieren SZP‘s und GLP‘s) Dabei werden für jede WP Sollzeiten (Zwischenzeiten / Gesamtzeiten) vorgegeben, deren Einhaltung mittels Lichtschrankenmessung überwacht wird. Auf den Wertungsprüfungen wird den Teilnehmern die Aufgabe gestellt, die Strecke der Prüfungen mit einem vorgeschriebenen Schnitt (km/h) bzw. Sollzeit zu fahren. 

Die regelmäßige Durchschnittsgeschwindigkeit in den Sollzeitprüfungen beträgt max. 35 km/h, da wo Strecken– und Sichtverhältnisse es in der Wertungsprüfung zulassen, kann in Ausnahmefällen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von max. 45 km/h zugelassen werden, um den normalen Verkehr nicht zu behindern. 
In allen Fällen gilt auch für die Sollzeitprüfungen die Beachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten gemäß StVO. Im Allgemeinen finden die Wertungsprüfungen auf Straßen und Wegen statt, die für den öffentlichen Verkehr nicht gesperrt sind. 
Die von den Teilnehmern gefahrene Zeit wird wie folgt gewertet: 
Jede 1/100 Sekunde Überschreitung oder Unterschreitung der Ideal-/Sollzeit = 0,01 Strafpunkte.

Für jede nicht gestartete Wertungsprüfung erhält das Team 100 Strafsekunden. Für jede nicht angefahrene Sollzeit-Messstelle erhält das Team 10 Strafsekunden. Abweichungen von mehr als 5 Sekunden werden mit maximal
5 Sekunden bestraft. 
Die Teilnehmer der Periode C-D erhalten in den Wertungsprüfungen angepassten Fahrzeiten.

Bei der gesamten Rallye werden keine Orientierungsaufgaben durchgeführt.

10.7. Wertungsprüfungen als Rundkurse

Bei Rundkursen wird wie bei den Wertungsprüfungen nach 10.6 verfahren. Es gibt keine Rundenzeiten im herkömmlichen Sinn, sondern Sollzeiten zwischen den einzelnen Mess-Stellen.

Wird eine Runde zu wenig gefahren, so gilt die WP im Sinne von 10.6 als nur zum Teil absolviert.

Wird eine Runde zu viel gefahren, so gelten die Zeiten der letzten regulären Runde. Die dabei zu viel angefahrenen Mess-Punkte werden wie Anfahren aus falscher Richtung (10 Strafsekunden) gewertet.
Die Strafen werden in Sekunden und 1 / 100 Sekunden ausgedrückt. Bei ex-aequo wird das Team zum Sieger erklärt, das in der ersten Wertungsprüfung die bessere Zeit erreicht hat. 

Sollte auch hier Zeitgleichheit bestehen, werden die besseren Zeiten der 2., 3., 4. usw. Wertungsprüfung zur Ermittlung des Siegers bzw. der Platzierten herangezogen. Diese Regelung kann jederzeit während des Wettbewerbs angewendet werden. 

10.8. Ablauf einer Wertungsprüfung (WP) 

Start
Der Start zu einer WP erfolgt im Minutenabstand in der Reihenfolge des Eintreffens der Fahrzeuge. Eine Startuhr gibt den Start jeweils zur vollen Minute frei (hh:mm:00,00). Ersatzweise erfolgt der Start entsprechend durch Hand- bzw. Flaggenzeichen des Sportwarts. Die Startzeit (hh:mm:00,00) wird in Kontrollisten festgehalten und ist Basis für die Fahrzeit zum nächsten Messpunkt (Zwischenziel) in der WP. Das Team gilt zur eingetragenen Zeit als gestartet. Erfolgt der Start mittels Lichtschranke so wird die Startzeit mit durchfahren der Lichtschranke durch das Teilnehmerfahrzeug selbst ausgelöst und somit die Startzeit für die WP.

Die eingesetzten Uhren sind funkgesteuerte Uhren. Ebenso sind alle Lichtschranken mit funkgesteuerten Uhren synchronisiert.

Bei Rundkursen kann es kurz nach dem Start und vor dem Einfahren in den eigentlichen Rundkurs erforderlich sein, Teilnehmerfahrzeuge für einige Sekunden anzuhalten, um bereits im Rundkurs befindliche Fahrzeuge passieren zu lassen. Dies wird im Einzelfall durch Sportwarte geregelt.

Ziel
Der Beginn des Zielbereiches einer WP ist durch das Schild “Karierte Flagge auf gelbem Grund” gekennzeichnet. Nach passieren dieses Schildes darf nicht mehr angehalten werden, d. h. der Zielbereich ist fliegend zu durchfahren. Das Ziel mit der zugehörigen Lichtschranke befindet sich ca. 20 - 30 m hinter dem gelben Schild und ist durch das Symbol “Karierte Flagge auf rotem Grund” gekennzeichnet. Innerhalb einer WP befinden sich in der Regel mehrere Zwischenziele (Zeit 1, Zeit 2, Zeit 3 usw.). Die Bezeichnungen der Ziele finden sich in entsprechender Reihenfolge im Bordbuch, ebenfalls die zwischen den einzelnen Zielen zu fahrenden Sollzeiten.

Der Bereich zwischen gelbem und rotem Schild wird durch Sachrichter überwacht, gegen deren Entscheid kein Protest möglich ist. Ein Anhalten in diesem Bereich wird mit 10 Strafsekunden gewertet. Folgen Ziele (Lichtschranken) in einem Abstand von weniger als 100m, so entfällt beim zweiten und evtl. weiteren Ziel die gelbe Vorankündigung. Zwischen diesen Zielen darf nicht angehalten werden.

Die vorgegebenen Sollzeiten sind so gestaltet, dass zwischen den Durchfahrten zweier aufeinanderfolgender Fahrzeuge mindestens 5 Sekunden Zeitdifferenz liegen. Befinden sich dennoch aus irgendwelchen Gründen 2 Fahrzeuge gleichzeitig im Zielbereich, so hat das vordere Fahrzeug ganz nach rechts bzw. ganz nach links zu ziehen, um dem hinteren Fahrzeug ein Überholen zu ermöglichen, wenn dieses seine Überholabsicht durch Lichthupe oder Signalhorn anzeigt. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird durch Sportwarte überwacht. Ein Blockieren anderer Fahrzeuge wird mit jeweils 10 Strafsekunden bestraft.

Steht in einer WP selbst ein Überholvorgang an (z. B. wegen falscher Streckenwahl oder der Annahme falscher Sollzeiten), so hat der Überholende seine Absicht deutlich durch Lichthupe bzw. Signalhorn anzuzeigen. Das zu überholende Fahrzeug muss dann ein Überholen, bei enger Straße notfalls durch Anhalten oder Befahren des Seitenstreifens, ermöglichen.

Aus gegebener Veranlassung weisen wir nochmals darauf hin, das egoistisches Blockieren der Zieleinfahrt verboten ist. Dies wird durch die Zeitnahmeposten registriert und führt zur Bestrafung mit 10 Sekunden. Ein Protest dagegen ist nicht möglich, da Tatsachenentscheidungen.

Das Fahren in den WP‘s entgegen der Fahrtrichtung (vorwärts oder rückwärts), Wenden, wiederholtes Einfahren in eine WP nach der Zieldurchfahrt (auch nach versehentlich zu früher Zieldurchfahrt) sowie der Aufenthalt ohne Fahrzeug zwischen Ziel und Kontrollzone Ende, ist nicht zulässig und wird bestraft (siehe Pkt.15 Strafpunkte).

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11. Unvorhersehbare Ereignisse

Nach genauer Prüfung der Umstände kann einem Team eine Durchschnitts-Strafzeit für die betreffende Wertungsprüfung oder einem Teil davon zugerechnet werden. Die Durchschnitts-Strafzeit wird aus den Strafzeiten (des Teams) der betreffenden Etappe berechnet. Einwendungen können nur bis spätestens 30 Minuten nach der Etappen-Zielankunft des betreffenden Teilnehmers berücksichtigt werden.

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12. Ausfall

Jedem Fahrer, der aus technischen Gründen eine Wertungsprüfung auslässt oder nicht beenden konnte, wird Gelegenheit gegeben, wieder Anschluss an das Feld zu bekommen und wieder in die Wertung aufgenommen zu werden.

Falls ein Team die Fahrt durch Abweichen von der vorgeschriebenen Strecke unterbricht, kann es an jeder beliebigen Stelle der Strecke die Fahrt wieder aufnehmen.

Um gewertet zu werden, muss das Fahrzeug aber in jedem Falle die letzte Zeitkontrolle der Veranstaltung (Ziel) anfahren und der Teilnehmer die Bordkarte abgeben.

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13. Abnahme

Jedes teilnehmende Team muss sich am Donnerstag, 30. Sep. 2021, zur Abnahme einfinden:

Dokumentenabnahme 12:00 – 21.00 Uhr 
Technische Abnahme   14:00 – 21.00 Uhr

Bei der Dokumenten Abnahme werden sämtliche Unterlagen, die Startnummern und die Rallyeschilder ausgegeben.

Folgende Unterlagen der Teilnehmer werden überprüft:

- Kfz-Schein

- Kfz-Brief oder Kopie des Kfz-Briefes 
  (nur für Fahrzeuge mit rotem Kennzeichen)
- Führerschein der Fahrer

- Verzichtserklärung des Fahrzeugeigentümers (falls erforderlich)

Bei der Technischen Abnahme wird am Fahrzeug überprüft: 

- Übereinstimmung mit den Straßenverkehrsvorschriften 

- Fahrzeugmarke und -modell

- Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtungen

- Korrekte Anbringung von Startnummern, Rallyeschildern und Veranstalterwerbung

Bei der Technischen Abnahme wird auch überprüft, ob in oder an dem Wettbewerbsfahrzeug unerlaubte technische Hilfsmittel installiert sind. Nach Ankunft im Ziel können Fahrzeuge einer kurzen Überprüfung zur Feststellung der Identität gegenüber der Abnahme unterzogen werden.

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14. Wertung

Die Abweichungen von der Sollzeit in den Wertungsprüfungen werden mit den Strafzeiten an den Zeitkontrollen, den nicht angefahrenen Durchfahrtskontrollen und den sonstigen Strafzeiten addiert.

Sieger ist das Team mit der niedrigsten Strafzeit. Die weiteren Platzierungen erfolgen in steigender Reihenfolge der Strafzeiten.

Auf diese Weise werden eine Gesamtwertung, die einzelnen Gruppenwertungen sowie Mannschafts- und Damenwertung erstellt.

Bei Zeitgleichheit von Teams erhält das Team mit der niedrigeren Gesamtstrafzeit in WP 1 (bzw. falls auch WP 1 gleich ist: WP 2, WP 3 etc.) die bessere Platzierung.

14.1. Mannschaftswertung

Die Nennung einer Mannschaft ist bis Donnerstag, 30. Sep. 2021, 21.00 Uhr möglich. Eine Mannschaft besteht aus 3 bis 5 Teams. 
Die 3 besten Teams jeder Mannschaft werden gewertet, wobei die jeweiligen Strafzeiten addiert werden.

14.2. Siegerehrung

Die Siegerehrung mit Preisverleihung findet im Rahmen des Rallye-Abends am Samstag 02. Okt. 2021, um 22.00 Uhr im Hotel Rellinger Rellingen statt.

14.3. Gesamtklassement 

1.– 3. Platz erhalten Pokale

Das Gesamtklassement wird mit einem Alterskoeffizienten erstellt, dabei werden die Strafsekunden jedes Teams mit dem Baujahresfaktor 1,xx multipliziert. Das heißt, bei einem Fahrzeug mit Baujahr 1958 werden die Strafpunkte mit den letzten beiden Ziffern des Baujahres multipliziert: Strafsekunden X 1,58 = Gesamtpunktzahl. 
(Diese Wertung gilt nicht für die Gruppenwertung) 

14.4. Gruppenwertung

Die ersten 30 % der Teams jeder Gruppe erhalten Fahrer und Beifahrer Pokale. 

14.5. Damenwertung 

Das bestplatzierte Damenteam (Fahrerin mit Beifahrerin) im Gesamtklassement erhält den Damenpokal. 

14.6. Sonderpreise 
Die weitere Vergabe von Sonder- und Ehrenpreisen behält sich der Veranstalter vor.

14.7. Proteste & Einsprüche, Klärungswünsche 

Proteste und Einsprüche gegen die Wertung sind nicht möglich. Jeder Teilnehmer hat jedoch die Möglichkeit bei Unklarheiten, seine Klärungswünsche mittels, eines dem Bordbuch beigefügten Formulars beim Fahrerverbindugs-
mann einzureichen. 

Klärungswünsche zu den einzelnen Wertungsprüfungen werden bis 15 Minuten nach dem kompletten Aushang der WP-Ergebnisse entgegengenommen (Aushang nur in der Empfangshalle des Hotels Rellinger Hof). 

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15. Strafpunkte

Verspätung am Tagesstart oder einer Etappe                     2 Strafsek. pro Min.

Mehr als 15 Min. Verspätung am Tagesstart                        keine Zulassung zum Start  
oder einer Etappe.

 

Verstoß gegen die Straßenverkehrsbestimmungen
1. Verstoß                                                                                     60 Strafsekunden
2. Verstoß                                                                                    Wertungsverlust

Verspätungen gegenüber der Sollzeit bei einer ZK
bis 15 Minuten / Tag addiert                                                    Strafpunktfrei

Verspätungen an ZKs > 15 Minuten                                       2 Strafsek. pro Min. 

Zu frühes stempeln an einer ZK / Min.                                  5 Strafsekunden

Auslassen einer ZK                                                                      100 Strafsekunden 

Auslassen einer DK                                                                     50 Strafsekunden

Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit       Wertungsverlust
an einer Geschwindigkeitsmessstelle um mehr als 20 %

Über- oder Unterschreiten der Zeitvorgabe                           0,01 Strafsekunden 
in einer WP pro 1 / 100 sek.

Auslassen einer Wertungsprüfung                                          100 Strafsekunden

Auslassen einer GLP- oder SZP-Messstelle                           10 Strafsekunden

Max-Zeit pro Zeitmessung in einer WP                                  5 Strafsekunden überschritten.

Mehr Runden als gefordert auf einer Rundkurs-WP          10 Strafsekunde

Nichteinhalten der Startzone oder Startzeit                          5 Strafsekunden

Anhalten in der Zeit-Kontrollzone einer WP                        10 Strafsekunden

Blockieren eines anderen Teilnehmers                                  10 Strafsekunden
vor einer Zeitmessung in einer WP

Wenden und Fahren gegen die Fahrtrichtung                     Wertungsverlust

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